Schlagwort-Archive: Güte

Softskills – was sind sie uns wert?

Zwischen Theorie und Praxis

Immer wieder erfahre ich in den letzten Jahren, dass Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, die die Persönlichkeit von Menschen bilden, ausfallen, weil sich zu wenige Teilnehmer anmelden. In diesem Jahr ist es mir selbst so ergangen. Einige Seminare, die ich über Institutionen oder mit Geschäftspartnern angeboten habe, sind ausgefallen. Es waren Seminare, die Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und Führungsstil fördern sollten. Gut, manchmal passt der Termin nicht und bei dem einen oder anderen mag die Höhe des Preises eine Rolle gespielt haben. Aber Halt! Damit sind wir beim Thema. Weiterlesen

Feel like a Samurai – Führungskräfteseminar

Führungskräftetraining für innere Stärke, Wertewandel und Nachhaltigkeit

Was haben Manager und Samurai gemeinsam?

Im wirtschaftlichen Wettbewerb kämpfen Führungskräfte um den Erfolg wie einst die Samurai um das Überleben in der Schlacht. Ein Samurai war darauf trainiert, im entscheidenden Augenblick intuitiv richtig zu handeln. Denken und Handeln eines japanischen Samurai-Kriegers entspringen aus einem festen Fundament von ethischen Grundwerten – beschrieben als “die Sieben Tugenden”. Einmal innerlich verankert, bieten diese eine Quelle von Stärke und Erneuerung. Das persönliche Leistungsvermögen wird erhöht, Konflikt- und Streßsituationen können leichter gemeistert werden und das Zusammenspiel von konzentriertem Denken und intuitiven Entscheiden führt zu zielbewusstem Handeln. Diese sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Managerpersönlichkeit.

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Die Tugenden der Samurai, heute: Güte

Oder: kennen Sie einen gütigen Manager?

Die 3. der Sieben Tugenden der Samurai, wird mit Güte übersetzt. Inazo Nitobe beschreibt dies als: das Mitempfinden des Elends. Wir würden es neuhochdeutsch vielleicht als Empathie beschreiben. Das Wort nutzen wir heute fast nicht mehr. Gütig ist der „liebe Gott“ und in meiner Erinnerung meine Tante, die als Diakonisse Gott sehr nahe kam. Was aber verstehen die Samurai unter Güte? Hier ein paar Hinweise:

  • Güte steht einem Herrscher besser zu Gesicht als die Krone.
  • Güte ist dort nötig, wo Gerechtigkeit geübt wird; wo die Macht ist zu retten oder zu töten.
  • Güte gegenüber Schwachen, Besiegten und Unterdrückten ist schicklich für einen Samurai.
  • Die Pflege zarter Gefühle lässt uns Acht haben auf die Leiden anderer.

(Zitiert aus „Bushido“, Inazo Nitobe, Piper)

Mir war folgender Hinweis in diesem Zusammenhang noch wichtig, um halbwegs zu begreifen, was die Samurai mit Güte meinten: Der Unterlegene in einer Schlacht durfte nur getötet werden, wenn er den gleichen Rang oder Stand hatte wie der Stärkere.

Die Samurai galten als große Strategen und ihre Grundsätze haben in Japans Wirtschaftssystem noch ihren Platz. Wie ist das heute bei uns? Können wir uns gütige Wirtschaftsbosse vorstellen?