Schlagwort-Archive: Mut

Online vs. Einzelhandel, ein Thema ohne Ende

thumbs up for shopping for booksEin viel diskutiertes Thema. Aktuell schließt in meiner Kleinstadt ein Traditions-Kaufhaus und die Meinungen, was dafür der Grund ist, überschlagen sich. Die allererste Pressemeldung zitierte einen der Geschäftsführer, der dem Onlinehandel die Schuld zuschrieb. Ich kann nicht beurteilen, warum dieses Kaufhaus Insolvenz anmeldete und kann auch nicht beurteilen, ob der Geschäftsführer korrekt zitiert wurde, oder ein Halbsatz weggelassen wurde. Jedoch das Thema kocht ständig hoch, die Bürger reden darüber. Weiterlesen

Content ist das neue Ding

Manchmal ist guter Content Glücksache.

Manchmal ist guter Content Glücksache.

Wir haben mal wieder etwas Neues erfunden. Voilá: die Contentstrategie!
Ich muss aufpassen, dass dieser Blogpost nicht zu sarkastisch wird. 😉

Ständig lese ich in letzter Zeit, dass Content wichtig sei, um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein; und zwar guter Content. Eine Contentstrategie ist nicht einfach ein Redaktionsplan, in dem steht, was wie aufbereitet, wann in welchen Netzwerken gepostet wird. Nein, eine Contentstrategie ist anders. Der Content muss gaaanz anders aufbereitet sein. Der Inhalt muss visibel sein, er muss den Leser unterhalten und informieren und noch mal ganz anders sein. Weiterlesen

Wenns „unrund“ läuft – nicht weitermachen!

In den letzten Wochen habe ich bei Kollegen immer wieder gehört, dass Projekte und Vorhaben sehr holprig laufen. Wenn wir Zeit hatten und reflektierten, kam immer wieder der eine Satz „Das lief von Anfang an unrund!“ Oft lag es an der „Chemie“ derer, die zusammen arbeiten sollten und oft auch wollten, aber auch an nicht ausgesprochenen (oder nicht beachteten) gegenseitigen Erwartungshaltungen und Wünsche an den jeweils anderen. Die Erfahrung lehrt, dass Projekte, die so beginnen meist nie wirklich rund und gut laufen. Irgendwas ist immer, irgendwo klemmt’s immer. Weiterlesen

Tipp des Monats, 02/12 – Klare Aussagen

Eine kleine Geschichte über die Wegfindung:

Letzten Monat war ich mit einer Freundin unterwegs. Da ich den Weg zum Ziel nicht so genau kannte, habe ich das Navi programmiert, das mir klare Ansagen liefert wie ich zu fahren habe. Nun gibt es immer verschiedene Wege die zum Ziel führen, ich habe mich jedoch entschlossen, auf das Navi zu hören. Meine Freundin, die den Weg ungefähr kannte,  kommentierte immer wieder mal „Du könntest jetzt aber auch so oder so oder so fahren.“ Nachdem sie dies 2 Mal an Kreuzungen sagte, antwortete ich ihr: „Ich bin Kampfsportlerin, ich brauche klare Ansagen, Alternativen verwirren mich bei schnellen Entscheidungen. Deswegen höre ich auf das Navi!“ Weiterlesen

Softskills – was sind sie uns wert?

Zwischen Theorie und Praxis

Immer wieder erfahre ich in den letzten Jahren, dass Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, die die Persönlichkeit von Menschen bilden, ausfallen, weil sich zu wenige Teilnehmer anmelden. In diesem Jahr ist es mir selbst so ergangen. Einige Seminare, die ich über Institutionen oder mit Geschäftspartnern angeboten habe, sind ausgefallen. Es waren Seminare, die Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und Führungsstil fördern sollten. Gut, manchmal passt der Termin nicht und bei dem einen oder anderen mag die Höhe des Preises eine Rolle gespielt haben. Aber Halt! Damit sind wir beim Thema. Weiterlesen

Wer sorgt hier wann für wen? Der Generationenvertrag – einmal anders!

Eine nicht ganz ernst zu nehmende Betrachtung

Gleich vorweg, es geht hier nicht um Geld! Also nicht um das System der Rentenversicherung oder so. Es geht darum, wer wann für wen sorgt und vor allem mit welchen persönlichen Konsequenzen. Angeregt, endlich mal das aufzuschreiben, was ich schon länger im Kopf habe, hat mich folgender Tweet heute früh von

@hirnduebel: „71 Prozent der Männer zwischen 18 und 24 Jahren wohnen noch bei den Eltern. Leute, auch ältere Menschen wollen irgendwann mal frei sein.“

Die Zahl hörte ich gestern Abend schon  in den Nachrichten und sie wundert mich nicht. Die Schul- und Ausbildungszeiten der Kinder dauern immer länger und zu Hause wohnen ist meist die preiswertere Variante. Gut  – manche Kinder sind vielleicht auch zu faul, einen Haushalt selbst zu führen, waschen, kochen, putzen und aufräumen macht ja Arbeit.  Weiterlesen

Meet little sixteen – Brief an mein 16jähriges Ich

„Meet Little Sixteen – Briefe an das 16-jährige Ich“

Auf die Idee kamen wir über eine britische Seite, die englische Promis gebeten hatte einen Online-Brief an ihr Teenie-Ich zu schreiben.

„Meet little sixteen“ ist eine Einladung an alle, die Lust haben ihrem 16-jährigen noch einmal zu begegnen: Dankbar,
nachdenklich, schmunzelnd … wie es eben stimmig ist. Wir würden uns freuen wenn Dich/Sie diese Idee so reizt, dass Du/Sie einen eigenen Beitrag beisteuern möchtest.

Die Form ist offen: Gedichte, Notizen, Notenblätter, Comics, Collagen, Ölgemälde, Nachtgedanken, Tagträume, Performance-Protokolle … solange das Ergebnis in Buchform zu bringen ist.

Das Buch soll im November 2011 erscheinen.
Redaktionsschluss ist der 15. Oktober 2011

Ihr/Dein Beitrag und, wenn gewünscht, eine kurze Info zur Person, senden Sie bitte per e-mail an info@holgersieler.de oder (wenn Vorlagen gescannt werden sollen) per Post an:

Malu Schäfer-Salecker
Auf dem Biek 12
D – 61169 Friedberg
Email: m.salecker@salecker-marketing.de

Ihr könnt auch gerne schon etwas vorab auf unsere Facebook-Fanpage posten.

Herzliche Grüße

Malu

PS: „Wir“, das sind Holger Sieler und ich

Für mehr Lockerheit, wenn’s ernst wird!

Wenn’s „eng“ wird, wird’s hektisch, sind meine Erfahrungen. Warum eigentlich? Ich denke wir haben gelernt und sitzen weiterhin diesem Trugschluss auf, dass wir sofort handeln müssen. Dabei würde ein kurzes Innehalten und die Lage überblicken mehr helfen. Wir sind Ärmelhochkrempler! Hängt der Haussegen schief, müssen wir „reden“, hängt ein Projekt schief, müssen wir sofort ein Meeting einberufen (die Betonung liegt auf sofort). Und was machen wir dann? Wir suchen denjenigen oder das Ereignis, das uns in diese Misere gebracht hat. Beim Hin- und Herwälzen, wer oder was schuld an den Probleme ist, verlieren wir wertvolle Zeit, die zur Behebung dienen könnte.

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Feel like a Samurai – Führungskräfteseminar

Führungskräftetraining für innere Stärke, Wertewandel und Nachhaltigkeit

Was haben Manager und Samurai gemeinsam?

Im wirtschaftlichen Wettbewerb kämpfen Führungskräfte um den Erfolg wie einst die Samurai um das Überleben in der Schlacht. Ein Samurai war darauf trainiert, im entscheidenden Augenblick intuitiv richtig zu handeln. Denken und Handeln eines japanischen Samurai-Kriegers entspringen aus einem festen Fundament von ethischen Grundwerten – beschrieben als “die Sieben Tugenden”. Einmal innerlich verankert, bieten diese eine Quelle von Stärke und Erneuerung. Das persönliche Leistungsvermögen wird erhöht, Konflikt- und Streßsituationen können leichter gemeistert werden und das Zusammenspiel von konzentriertem Denken und intuitiven Entscheiden führt zu zielbewusstem Handeln. Diese sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Managerpersönlichkeit.

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Die Tugenden der Samurai, heute: Mut

Oder: Können wir uns Mut noch leisten?

Die 2. der Sieben Tugenden der Samurai ist „Mut“! Mut klingt nach Mutprobe – so was haben wir doch als Kinder gemacht. Wir mussten im dunklen Keller alleine was hochholen oder bei Dunkelheit über den Friedhof laufen. Wir sind heute vernünftig! Aber sind wir mutig? Es gibt ein paar Grundsätze der Samurai zum Thema Mut:

  • Mut heißt: Tun was recht ist!
  • Wahrer Mut ist, zu leben, wenn es recht ist zu leben und zu sterben, wenn es recht ist zu sterben.
  • Mut heißt, sich nicht übermütig in eine Schlacht stürzen.

(Zitiert aus „Bushido“, Inazo Nitobe, Piper)

Mut wurde bei den Samurai auch tatsächlich durch Mutproben so wie wir sie kennen im frühen Kindesalter „geschult“.  Stählen solche Mutproben oder Grundsätze fürs Leben? Können wir damit noch was anfangen?

Die Samurai galten als große Strategen und ihre Grundsätze haben in Japans Wirtschaftssystem noch ihren Platz. Wie ist das heute bei uns? Können wir uns mutige Unternehmensstrategien noch leisten?