Schlagwort-Archive: Virtuelle Welt

Marketing-Tipp 03/14 – Vorsicht, der Kunde spricht zurück!

Salecker Marketing Social Media leicht gemachtSzene 1: Sie betreten ein Geschäft, gerne eine Boutique oder eine Weinhandlung, sofort fragt eine beflissener Verkäufer oder eine Verkäuferin „Kann ich Ihnen helfen?“ Sie antworten meist: „Nein, ich möchte erst mal schauen!“ fühlen sich aber bedrängt und danach beobachtet. Mit ziemlicher Sicherheit werden Sie ohne etwas zu kaufen, das Geschäft wieder verlassen. Stimmt’s?

Szene 2: Sie betreten das gleiche Geschäft. Finden keinen Verkäufer vor, stöbern in der Auslage und sind an einem Produkt interessiert, haben jedoch eine Nachfrage. Weiter hinten hatten Sie schon mal einen Verkäufer entdeckt, der sich aber in der Auslage „versteckt“ hat. Sie versuchen Blickkontakt aufzunehmen – ohne Erfolg. Sie gehen in die Richtung, in der Sie den Verkäufer vermuten und schwupps, dreht er sich um und geht, ohne Sie wahrgenommen zu haben. Weiterlesen

Tipp des Monats, 04/12 – Social Media muss Spaß machen!

Ich sags mal ganz deutlich: Wenn Sie keinen Spaß an Kommunikation haben, am Geschichten erzählen, lassen Sie die Finger von Social Media. In den Sozialen Netzwerken treffen Sie auf Menschen, die gerne reden, sich austauschen, informieren und nachfragen, manchmal kritisch. Versetzen Sie sich einmal in die Position eines Kunden:

Stellen Sie sich einmal vor… Weiterlesen

Von der Welt 1.0 ins Web 2.0 – Social Media im Einzelhandel

Was sollte eine Boutique, ein Bäcker oder ein Optiker bei Twitter und Co. machen?

Große Fragezeichen in den Gesichtern der Einzelhändler:

  • Brauchen wir das wirklich?
  • Das ist doch nur was für junge Leute?
  • Das macht doch Arbeit?

Ich stehe vor ca. 60 Einzelhändler und soll ihnen etwas über mögliche Social Media Aktivitäten im Einzelhandel berichten. Nach meinem ersten Satz: „Es muss Ihnen Spaß machen, sonst lassen Sie lieber die Finger davon!“ war das Eis gebrochen. Hier möchte ich vier Punkte aus meinem Vortrag und der sich anschließenden regen Diskussion darstellen. Weiterlesen

Das wahre Leben der Schnuckeline43

Oder: Online-Reputation leicht gemacht!

Robert*, ein netter, verheirateter „Fitysomething“, hat sich auf einer Online-Datingbörse angemeldet. Diese ist speziell für Verheiratete, die Gleichgesinnte für Seitensprünge suchen, also das unverbindliche Verhältnis nebenher, bei dem von Anfang an klar ist, wie die Verhältnisse sind. Robert dachte, da ist Stress ausgeschlossen.
Er schrieb ein nettes und ehrliches Profil und suchte ein Pseudonym und ein Foto aus, auf dem er nicht auf den ersten Blick erkennbar war, das trotzdem sehr sympathisch rüberkam. Er stöberte durch das „Angebot“, suchte ebenso nette Frauen aus seiner Gegend, aber nicht zu nah an seinem Wohnort. Er stellte fest, dass er sehr schnell Zuschriften von Frauen bekam und traf sich auch mit der einen oder anderen. Weiterlesen

Twitter-Splitter (7) – Gottes Kindergarten

Twitter sind sehr speziell. Willkommen in der größten Irrenanstalt der Welt! Und in einer Irrenanstalt gibt es viele, die sich für sehr speziell halten.

Da sind diejenigen, die sich für Gott halten. Entweder tun sie das mit ihrem Namen kund. Da gibt es ein Gott, kein Gott, dein Gott, Jesus oder Gottvater. Manche habe in ihrem Bio stehen, dass sie gottgleich sind oder twittern so rechthaberisch und omnipräsent, wie wir uns das nur von Gott vorstellen können. Weiterlesen

Twitter-Splitter (6) – FollowFriday

Morgen ist Freitag! Da wird wieder fleissig ge #ff t auf  Twitter. #ff steht für follow friday. An sich eine gute Möglichkeit neue, interessante Menschen zu finden, denen man folgen kann. Wenn! Ja, wenn diese sinnvoll eingesetzt würde.

Sinnvoll heißt, wenn mir jemand einen anderen empfiehlt, will ich wissen warum. Ich möchte wissen, warum ich den „Dritten“ interessant finden könnte, so dass es sich für mich lohnt ihm zu folgen. Im „richtigen“ Leben wird mir ein Geschäft oder ein Dienstleister ja auch mit einer Begründung empfohlen. „Da wirst du gut bedient!“ „Ein Fachmann, der über den Tellerrand guckt!“ „Der ist günstig und in deiner Nähe!“ So war das auch meist noch als ich anfing zu twittern (okay sind schon mehr als 2 Jahre, auch hier ändern sich Dinge). Als Neu-Twitterin war mir diese „Einrichtung“ wichtig.

Was les ich heute meist? Eine Auflistung mit Namen in einem Tweet, so viel eben in die 140 Zeichen passt plus ein #ff. Was mach ich damit? Richtig: ich überlese es! Glaubt ihr wirklich, ich habe Zeit das alles zu lesen? Bei vielen – mir liebgewonnen Followern bin ich „gnädig“ und überlese diese Tweets. Andere werden einfach entfolgt, weil ich es müde bin, mit 40 Tweets am Stück (ja ich habe mal nachgezählt) nur mit #ff ohne Sinn und Verstand zugemüllt zu werden. So verliert der #ff seinen Zweck und wird zum Selbstzweck!

Macht’s bitte wie im richtigen Leben!

Twitter-Splitter (5) – Experten

Ich stehe ja auf Experten, also ich meine richtige Experten, Menschen, die was von ihrem Fachgebiet verstehen. Davon gibt es eine Menge auf Twitter und ich profitiere immer wieder von ihnen. Die Experten sind schnell zu erkennen, sie twittern sachlich und nachvollziehbar, geben nicht mit ihrem Wissen an und wenn sie dir was zu sagen haben, tun sie dies freundlich und nie arrogant – weil sie es nicht nötig haben!

Und dann gibt es die Pseudo-Experten. Nein, ich meine nicht die, die bei jedem Unfall innerhalb von vier Stunden alles besser und anders wissen, also alle Atomkraft-Experten, alle Loveparade-Experten oder alle EHEC-Experten (ich hab sicher noch ein paar vergessen). Das ist ein bekanntes Phänomen mit Katastrophen umzugehen und wir haben nach verpatzen WM-Fußballspielen, auch gefühlte 100 Mio. Trainer in Deutschland.

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Twitter-Splitter (4) – Authentizität

Immer wieder wird heftig und oft auch ideologisch darüber diskutiert, ob das „echte“ Menschen sind, denen wir folgen auf Twitter. Gemeint ist, ähnlich wie bei der Diskussion über „Freunde“ bei Facebook, ob wir so viele Menschen kennen können.
Nun will ich nicht die alt bekannte Diskussion beginnen, ob das alles meine Freunde sein können. Natürlich folge ich echten Menschen, aber wahrscheinlich auch Maschinen. Zeitungs-Accounts werden oft von echten Menschen gepflegt.

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Ich bin digital – und native auch!

Digital ist generationenübergreifend – auch im Denken

Immer wenn ich von den Digital Natives lese, denke ich mir „Das bin ich“. Ja, ich weiß, dass man nicht dazugehört, wenn man nur bei Ebay, Amazon oder wo auch immer bestellt und seinen Urlaub im Internet bucht. Es ist ein Lebensgefühl. Auch wenn jetzt ein paar Junge denken mögen „Na ja, die Alte will dazugehören – kann’s nicht akzeptieren.“ Sorry Kinners, ich lebe im Internet und nicht nur da. Digital ist überall.
Ich hasse es, wenn analoges Leben und  virtuelles Leben gegeneinander ausgespielt werden – analog ist dann immer das „richtige“ Leben. Ja ist mein virtuelles Leben falsch? Die Grundvoraussetzung solcher Denke ist doch „das Internet ist böse!“ – was für ein Quatsch. Ich bin Malu – hier auf meinem Sofo, während ich diesen Artikel schreibe und Kaffee trinke, und ich bin Malu, wenn ich schnell zwischendurch eine Facebook-Nachricht beantworte oder einen G+ Post kommentieren. Das alles bin ICH und niemand anderes!

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Twitter-Splitter (3) – Avawechsel

Neben dem Bio kann man in Twitter ein Bild (Ava) von sich einstellen. Darüber werde ich von anderen Twitterern (Tweeps) schnell wiedererkannt. Manche nehmen ein persönliches Bild, andere ein Symbol. Das kann eine Blume, eine Comicfigur oder ein Gegenstand sein. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ensprechend „bunt“ ist die Timeline.

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