Schlagwort-Archive: Wahrhaftigkeit

Sie müssen mich nicht lesen!

DisguisedImmer wieder beobachte ich Diskussionen auf  Twitter, die meiner Meinung nach überflüssig sind. Da fragt ein Twitterer den anderen, warum er etwas gepostet hat. Der Gefragte antwortet, weil im das aus irgendeinem Grund wichtig sei. Er beschreibt den Grund auch nachvollziehbar. Und der andere twittert zurück, das interessiere ihn aber nicht. Haben Twitterer eine Verpflichtung immer und überall für alle Follower was Interessantes zu twittern? Weiterlesen

Tipp des Monats 12/12 – Weihnachtsgrüße

Ein Weihnachtsbrief ist ein Weihnachtsbrief ist ein Weihnachtsbrief…

Ich freue mich über jeden Weihnachtsgruß, sei es von Kollegen, Dienstleistern und Kunden. Und meine Kunden stehen jedes Jahr wieder vor der Frage: Sollen wir Weihnachtsgrüße schicken? Wenn ja, eine kurze Grußkarte oder lieber ein langer Brief mit einer Art Jahresrückblick? Manche fragen mich, ob sie zu den Wünschen vielleicht noch einen Hinweis auf das neue Produkt, die neue Dienstleistung machen sollten, „wenn wir schon alle anschreiben!“ Weiterlesen

Tipp des Monats 11/12 – Twitter und Vertrauen

Vertrauen in Sozialen Netzwerken ist ein großes Thema. Da ich meinem Gesprächspartner nicht gegenüber stehe, ihm nicht in die Augen schauen kann, fühle ich mich oft unsicher. Meint er das wirklich so, wie er das sagt (in diesem Fall schreibt)? Wie kann ich als Anbieter von Dienstleistungen, aber auch als Privatmensch, der Social Media Plattformen nutzt, Vertrauen stiften? Weiterlesen

Softskills – was sind sie uns wert?

Zwischen Theorie und Praxis

Immer wieder erfahre ich in den letzten Jahren, dass Seminare und Fortbildungsveranstaltungen, die die Persönlichkeit von Menschen bilden, ausfallen, weil sich zu wenige Teilnehmer anmelden. In diesem Jahr ist es mir selbst so ergangen. Einige Seminare, die ich über Institutionen oder mit Geschäftspartnern angeboten habe, sind ausgefallen. Es waren Seminare, die Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und Führungsstil fördern sollten. Gut, manchmal passt der Termin nicht und bei dem einen oder anderen mag die Höhe des Preises eine Rolle gespielt haben. Aber Halt! Damit sind wir beim Thema. Weiterlesen

„Lernen ohne zu denken ist vergebliche Mühe“ – die Erziehung eines Samurai

Für uns schwer nachvollziehbar war es aber oberstes Gebot eines Samurai, seinem Herren zu dienen. Darauf war die Erziehung eines Samurai ausgerichtet. Dieses „Dienen“ wurde jedoch anders verstanden, als wir es heute tun. Das Erste, was die ritterliche Pädagogik bedachte, war die Charakterbildung. Aber ein Samurai war ein „Mann der Tat“, deswegen wurde alles Wissen und Lernen darauf ausgerichtet, was dem Waffenberuf dienlich war. Literatur war Erholung und Philosophie praktische Hilfe oder zur Lösung eines militärischen oder politischen Problems. Weiterlesen

Feel like a Samurai – Führungskräfteseminar

Führungskräftetraining für innere Stärke, Wertewandel und Nachhaltigkeit

Was haben Manager und Samurai gemeinsam?

Im wirtschaftlichen Wettbewerb kämpfen Führungskräfte um den Erfolg wie einst die Samurai um das Überleben in der Schlacht. Ein Samurai war darauf trainiert, im entscheidenden Augenblick intuitiv richtig zu handeln. Denken und Handeln eines japanischen Samurai-Kriegers entspringen aus einem festen Fundament von ethischen Grundwerten – beschrieben als “die Sieben Tugenden”. Einmal innerlich verankert, bieten diese eine Quelle von Stärke und Erneuerung. Das persönliche Leistungsvermögen wird erhöht, Konflikt- und Streßsituationen können leichter gemeistert werden und das Zusammenspiel von konzentriertem Denken und intuitiven Entscheiden führt zu zielbewusstem Handeln. Diese sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Managerpersönlichkeit.

Weiterlesen

Die Tugenden der Samurai, heute: Wahrhaftigkeit

Oder: Ehrlich währt am Längsten?

Die 5. der Sieben Tugenden der Samurai ist die Wahrheit oder auch Wahrhaftigkeit. Ein alter Dichter riet: „Sei dir selbst treu. Wenn du in deinem Herzen nicht von der Wahrheit abweichst, werden die Götter dich auch ohne dein Gebet schützen!“ Ich verstehe das als einen Aufruf zur Authentizität. Sei wie du bist, dann sind die Götter dir hold.

  • Das Wort eines Samurai (Ritter-Ehrenwort) genügte, um die Wahrheit einer Behauptung zu verbürgen.
  • Die Achtung vor der Wahrhaftigkeit war so groß, dass die besten Samurai einen Eid als ihrer Ehre abträglich ansahen.
  • Eine höhere Stellung erfordert mehr Wahrhaftigkeit.
  • Die Wahrheit der Höflichkeit zu opfern ist Täuschung durch schöne Worte.

(Zitiert aus „Bushido“, Inazo Nitobe, Piper)

Wir reden heute – mit anderen Worten davon, dass sich Aufrichtigkeit im Leben und im Geschäftsleben langfristig auszahlt. Die Betonung liegt hier auf langfristig. Wer in seiner Persönlichkeit  nicht authentisch (=aufrichtig) auftritt, spielt eine Rolle, die er nicht durchhalten kann. Jedoch machen wir immer wieder die Erfahrung, dass „Rollenspiele“ im Geschäftsleben eine große Rolle spielen.

Die Samurai galten als große Strategen. Wenn deren Grundsätze noch heute gelten, kommen wir wirklich mit Wahrhaftigkeit weiter?